Die italienische Reise

Plötzlich 1786 flüchtete Goethe aus Weimar und unternahm eine Reise nach Italien, das Land seiner Sehnsucht und die Wiege der europäischen Kultur. Während seiner „Grand Tour“ besuchte er Venedig, Verona und Florenz    (aber dort verbrachte er nur eine paar Stunden), dann endlich reiste er nach Rom, wo er die Kunst und Kultur der Antike bewundern konnte. Er wollte anonym bleiben, nannte sich daher „Filippo Miller“. 

Goethe besuchte Sizilien und Neapel und unternahm auch zwei Exkursionen auf den Vesuv.

Tischbein_Johann_Heinrich_Wilhelm-Goethe_in_the_Roman_Campagna

 « Man sage, erzähle, male, was man will, hier ist mehr als alles. Die Ufer, Buchten und Busen des Meeres, der Vesuv, die Stadt, die Vorstädte, die Kastelle, die Lusträume! » (27.01.1787)

« Aber weder zu erzählen noch zu beschreiben ist die Herrlichkeit einer Vollmondnacht, wie wir sie genossen, durch die Straßen über die Plätze wandelnd, auf der Chiaja, dem unermeßlichen Spaziergang, sodann am Meeresufer hin und wider. Es übernimmt einen wirklich das Gefühl von Unendlichkeit des Raums. So zu träumen ist denn doch der Mühe wert. » (05.03.1787)

« Neapel ist ein Paradies, jedermann lebt in einer Art von trunkner Selbstvergessenheit. » (16.03.1787)

In Italien nahm er sich genaue Notizen von seinen Erlebnissen und, als er nach Deutschland zurückkam, schrieb er einen Reisebericht, „Die italienische Reise“, wo er seine Erfahrungen bis 1788 erzählt.

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Eine Antwort

  1. Ok, Oriana, sehr gute Arbeit, Danke!

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