Der Sturm und Drang

Der  Sturm und Drang ist eine literarische Bewegung, die sich am Ende des 18. Jh.  entwickelte.

Sie entstand in Deutschland und seinen Name bekommt er von einem Drama von Maximilian Klinger „Sturm und Drang“, das 1776 veröffentlicht wurde.

Die Hauptvertreter waren Schiller, für das Theater; Goethe, für Prosa und Poesie; Herder, der ein Theoretiker war, der diese Zeit  als „Pessimismusatmosphäre “ beschrieb.

Die Bewegung entstand als eine Reaktion auf die Aufklärung, die die Vernunft als Hauptthema hatte. Die Stürmer und Dränger wollten dagegen eine Rückkehr zur Natur, zur Phantasie, zum Gefühl. Die Hauptkonzepten sind die Freiheit, die Kreativität, die Leidenschaft und die Individualität. Der Künstler vom Sturm und Drang ist ein Genie, das am besten die Freiheit repräsentiert und in der Natur lebt und sich in ihr identifiziert, er kann nämlich nicht die Regeln der Gesellschaft akzeptieren.

Eine wichtige Rolle spielte Herder, der Volkslieder sammelte, aus denen man die Natürlichkeit entnimmt.  Eins davon wird Goethe in „Erlkönigs Tochter“ begeistern.

Das erste wichtige Werk von Goethe (1770-1771) sind die Gedichte, wo der Kontakt zur Natur sehr stark ist. Sie ist seine Freude und sein Trost, wohin er flüchten kann, weil er keine gute Beziehung mit der praktischen Welt hat.

Später, mit seinem Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“, der ein grosser Erfolg war und in vielen Sprachen übersetzt wurde, erzählt Goethe das Leben eines Jungens, der in eine schon verlobte Frau verliebt ist. Dieses Werk ist auch autobiographisch und bald viele Leute werden sich  in Werther identifizieren, man spricht nämlich von Werthermode.

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